Geschwindigkeitsbegrenzungen für Schotterpisten
Die Bremsschwelle ist ein nach oben gewölbtes Element, das in seiner Form an einen Buckel erinnert. Sie zwingt die Fahrer zu langsamerem Fahren, wodurch ein wirksames Bremsen im Falle des Auflaufens eines Fußgängers auf die Fahrbahn möglich wird. Der Einsatz von Bremsschwellen wird meist mit innerstädtischen Straßen assoziiert, also mit harten und ebenen Belägen, z. B. Asphalt-, Beton- oder Pflasterbelägen. Sie werden eingesetzt, um die Geschwindigkeit von Fahrern einzuschränken, die sich auf engen Straßen bewegen, in deren Nähe viele Fußgänger unterwegs sind, z. B. Kinder auf dem Weg zur Schule.
Jedoch Bremsschwellen können nicht nur auf asphaltierten Straßen in Städten und Ortsteilen montiert werden, sondern auch auf Schotter- oder unbefestigten Wegen. Sie sollen der Sicherheit von Fußgängern dienen, weshalb ihre Anbringung in verschiedenen, auch ungewöhnlichen, Orten gerechtfertigt sein kann.
Schotterstraße - damit verbundene Probleme
Eine Schotterstraße, auch unbefestigte Straße genannt, hat keine festgelegte Definition, ist aber eine harte, öffentliche Straße, ausgenommen private Straßen oder Zufahrten zu Wäldern. Auf unbefestigten Straßen gelten, da sie öffentliche Verkehrswege sind, die Verkehrsregeln. Polnisches Recht besagt, dass man im geschlossenen Ort mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h fahren darf, und außerhalb des bebauten Gebiets bis zu 90 km/h.
Das Problem bei Schotterstraßen besteht darin, dass Fahrer, die mit erheblicher Geschwindigkeit fahren, Staub, Kies oder Sand aufwirbeln, was das tägliche Leben der Bewohner einer Stadt oder eines Dorfes stark erschwert. Der Staub von der Straße setzt sich auf nahegelegenen Häusern, Höfen, Pflanzen und Menschen ab, und dies ist eine von vielen Gemeinden geäußerte Beschwerde. Außerdem kann hohe Geschwindigkeit auf einer Schotterstraße für das Leben und die Gesundheit von Fußgängern sowie für die Fahrer selbst sehr gefährlich sein.
Der Bremsweg auf einer losen, unbefestigten Straße ist länger als auf Asphalt. Ein sich dessen nicht bewusster Fahrer, der die Geschwindigkeit überschreitet, kann einen gefährlichen Unfall verursachen. Aus diesen Gründen ist das Thema überhöhte Geschwindigkeit auf nichtasphaltierten Straßen von den Gemeinden, in denen dieses Problem auftritt, zu lösen. Aus den genannten Gründen erscheint der Einsatz von Schwellen auf nichtasphaltierten Straßen dort gerechtfertigt, wo Anwohner ein Problem überhöhter Geschwindigkeit auf einer für schnelles Fahren nicht geeigneten Straße melden.
Polen regelt rechtlich nicht, welche Geschwindigkeit auf Schotterstraßen eingehalten werden sollte, daher kann die einzige Lösung die Montage von Verkehrsberuhigern sein, um die Fahrer zu langsamerem, ruhigerem Fahren zu zwingen. Die Nutzung der Straße sollte für alle komfortabel sein – sowohl für die Fahrer als auch für die Fußgänger.
Wozu dienen Schwellen auf Schotterstraßen?
Verkehrsberuhiger in Form von Schwellen können auf Straßen im bebauten Gebiet, auf örtlichen Straßen und Zufahrtswegen eingesetzt werden – so sieht es das Gesetz vor. Daraus folgt, dass eine solche Schwelle auf einer unbefestigten Straße montiert werden kann. In Polen darf man sich im bebauten Gebiet tagsüber in der Regel mit bis zu 50 km/h bewegen. Es kommt jedoch vor, dass dies zu viel ist.
Manche Ortschaften gehen dieses Problem an, indem sie an geeigneter Stelle Geschwindigkeitsdämpfende Schwellen anbringen. Schwellen sollten entsprechende Abmessungen haben – sie dürfen z. B. nicht höher als 10 cm sein, um Fahrzeuge nicht zu beschädigen und damit die Federung nicht am Schwellenaufbau hängen bleibt. Die Rückmeldungen von Anwohnern aus betroffenen Gebieten zeigen, dass der Einsatz von Verkehrsberuhigern die Unannehmlichkeiten zumindest teilweise löst.
Die Entscheidung über den Einsatz einer Bremsschwelle trifft der Straßenverwalter, also meist die Gemeinde. An den Bürgermeister oder Ortsvorsteher ist der Antrag auf Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem betreffenden Abschnitt und auf die Einrichtung oder den Bau einer Schwelle zu richten. Die Wahrscheinlichkeit der Annahme des Antrags steigt, wenn sich eine große Zahl von Anwohnern darunter unterschreibt.

Bremsschwelle - Charakteristik
Eine typische Bremsschwelle ist aus Gummi oder aus Betonpflaster gefertigt, wodurch sie verschleißfest ist. Das ist wichtig, da sie intensiv befahren wird. Sie sind außerdem rutschfest, damit die Überfahrt sicher ist und das Fahrzeug nicht ins Schleudern gerät. Schwellen sind mit reflektierenden Elementen ausgestattet, die es ermöglichen, sie auf der dunklen Fahrbahn bei Nacht zu erkennen. Ihre intensiven Farben, z. B. rot oder gelb, sorgen dafür, dass sie tagsüber aus großer Entfernung sichtbar sind.
Zweck des Einsatzes einer Bremsschwelle ist es, den Fahrer zur Reduzierung der Geschwindigkeit zu zwingen, und damit dies geschieht, muss die Schwelle zu jeder Tageszeit gut sichtbar sein. Die Montageelemente sind so konstruiert, dass die Schwelle dauerhaft an der Fahrbahn befestigt werden kann.
Das Thema Geschwindigkeitsdämpfender Schwellen ist den Bewohnern von Wohngebieten, engen Straßen sowie Personen, die in der Nähe von Schulen und Kindergärten wohnen, nicht fremd. Sie können auch auf Parkplätzen, bei Einkaufszentren oder Tankstellen eingesetzt werden. Die Meinungen zur Verwendung solcher Verkehrsberuhiger sind unterschiedlich, aber Fakt ist, dass sie ein wirksames Mittel sind, um vorsichtiges Fahren von Verkehrsteilnehmern zu erzwingen.
Man kann sie in Teilen erwerben, z. B. Mittel- oder Endelemente, oder sich für ein komplettes Set entscheiden. Auch Formen und Länge der Schwelle kann man aus mehreren Varianten wählen. Mehr Informationen zu den verfügbaren Lösungen finden Sie in unserem Leitfaden, der die Arten von Bremsschwellen beschreibt.
Die Schwelle ist an die Straße und die Bestimmung anzupassen. Schwellen für städtische Straßen, die Pkw verlangsamen sollen, aber nicht Busse, sind die sogenannte Inselvariante. Sie sind so schmal, dass Busse nicht mit ihren Rädern darauf auffahren.
Für unbefestigte Straßen eignen sich hingegen längliche, leistenartige Schwellen, die über die gesamte Straßenbreite reichen. Es stehen verschiedene Größen zur Auswahl, sodass sie an konkrete Bedingungen angepasst werden können und ein Umfahren seitlich ausgeschlossen ist. Dadurch werden Fahrzeuge nicht schneller als 20–30 km/h passieren.
Die Begrenzungsstücke sind so konstruiert, dass bei einer entsprechenden Geschwindigkeit die Überfahrt ruhig und komfortabel erfolgt. Sie bestehen aus mehreren Mittelteilen, zwei Seitenteilen sowie aus Befestigungselementen, die dauerhaft oder temporär angebracht werden können.
Achtung: Vorschriften!
Die Montage von Schwellen ist mit der Einhaltung von Vorschriften zur Montage von Bremsschwellen verbunden. Zu diesem Zweck sind die entsprechenden Verkehrszeichen aufzustellen. Dazu gehören: ein Warnzeichen, das vor dem Verkehrsberuhiger warnt, ein Zeichen zur Geschwindigkeitsbegrenzung vor der Schwelle sowie eine Tafel mit Angaben über die verbleibende Entfernung zur Bremsschwelle.
Einhaltung der Vorschriften
Die Schwellen müssen entsprechend beschildert sein:
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Zeichen A‑11a – Warnung vor einer Schwelle,
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Zeichen B‑33 – Geschwindigkeitsbegrenzung,
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Tafel T‑1 – Angabe der Entfernung zur Schwelle.
Im Falle einer Geschwindigkeitszone, die durch das Zeichen B‑43 gekennzeichnet ist, können die Regeln für die Beschilderung von Schwellen abweichen. Es ist auch ratsam, das Zeichen D‑40 „Wohngebiet” zu berücksichtigen, das bei der Verkehrsorganisation und Beschilderung solcher Bereiche Bedeutung hat.
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